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Unsere aktuellsten News für Sie

Hier finden Sie die Pressemeldungen rund um die bene-Arzneimittel GmbH.

Ein kleiner Hinweis, die jeweils aktuellste Meldung wird im unten angeführten Listenformat bereits als geöffnet dargestellt.Weitere Meldungen finden Sie darunter.

Wieder frei atmen

Mit www.tacholiquin.de launcht bene-Arzneimittel den praxisnahen Onlineratgeber rund um die Behandlung von Atemwegserkrankungen

München, 18. Juli 2016 Der Münchner Pharma Mittelständler bene-Arzneimittel launcht mit der Website www.tacholiquin.de ein nützliches Infotool zur umfangreichen Beratung bei Atemwegserkrankungen. Neben Aufklärung über die verschiedenen Ursachen steht die Therapie im Vordergrund. Ein Kapitel widmet sich speziell der richtigen Inhalation bei Kindern.

Mit Tacholiquin bietet bene-Arzneimittel ein seit Jahrzehnten bewährtes Mykolytikum zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege. Das Medizinprodukt reduziert die Oberflächenspannung des in den Atemwegen befindlichen zähen Schleims und erleichtert so das Abhusten. Dank seiner rein physikalischen Wirkweise ist Tacholiquin äußerst neben- und wechselwirkungsarm und damit auch für die Behandlung von Atemwegserkrankungen bei sensiblen Patientengruppen bestens geeignet.

bene-Arzneimittel erweitert mit seiner Produktseite www.tacholiquin.de sein online- Angebot um eine weitere große Indikationsgruppe. Die Website präsentiert sich als übersichtlicher Patientenratgeber, in dem sich die Nutzer dank einfacher Navigation schnell einen Überblick über die häufigsten Atemwegserkrankungen, ihre Symptome und Behandlungsmöglichkeiten verschaffen können. Außerdem erfahren sie, warum zäher Schleim bei Atemwegserkrankungen nicht nur Begleiterscheinung, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Aufrechterhaltung der Erkrankung ist und was man tun kann, um den Kreislauf von wiederkehrenden Infektionen zu durchbrechen. Natürlich finden sich hier auch ausführliche Informationen zu  dem Schleimlöser Tacholiquin selbst, seinen Anwendungsbereichen und Wirkmechanismen.

Einen eigenen Menüpunkt widmet die Seite dem Thema Inhalation – und da speziell den Kindern. Schließlich sind die kleinen Patienten besonders häufig von Infekten der Atemwege betroffen, allerdings sind sie oft nicht so einfach zum Inhalieren zu bewegen. Hier bekommen Eltern praxisnahe Tipps, wie sie ihren Nachwuchs für die Therapie motivieren können.

Über Tacholiquin:

Tacholiquin von bene-Arzneimittel wird seit über 60 Jahren eingesetzt, verfügt über ein großes therapeutisches Einsatzgebiet und ist besonders effektiv und nebenwirkungsarm. Es dient u. a. der begleitenden Behandlung von akuten oder chronischen Reizzuständen der Atemwege wie Nebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Lungenentzündung oder Asthma bronchiale. Tacholiquin-Lösung kann als Inhalat und Instillat (ggf. als Tropfen) appliziert werden. Zur Inhalation ist die Vernebelung mittels eines Aerosolgerätes erforderlich – handelsübliche Inhalationsgeräte (z.B. PARI Boy) erfüllen diese Voraussetzung. Tacholiquin ist als 20 ml Flasche oder in praktischen Einzeldosen zu je 5 ml erhältlich.

Doppelte Torfreude beim ben-u-ron Cup 2016

bene-Arzneimittel spendet fünf Euro pro Tor an die Dr. von Haunersche Kinderklinik

München, 05. Juli 2016 Über 1.000 junge Fußballspieler, verteilt auf 80 regionale Mannschaften zeigen vom 9. Juli bis zum 17. Juli im ben-u-ron-Sportpark ihr Können. Bei einem torreichen Turnier fällt die Freude doppelt groß aus – denn bene-Arzneimittel spendet der Dr. von Haunerschen Kinderklinik fünf Euro pro Turniertor.

In diesem Jahr findet der ben-u-ron Cup bereits zum zehnten Mal statt. Tradition verpflichtet nicht nur, sie verbindet. Deswegen setzten sich das Münchener Familienunternehmen bene-Arzneimittel GmbH und der traditionsreiche Sportverein FT München-Gern e.V. bei den diesjährigen Fußballturnieren wieder gemeinsam für die gute Sache ein. Die Dr. von Haunersche Kinderklinik erhält vom Familienunternehmen bene-Arzneimittel, welches Hauptsponsor des Münchener Sportvereins ist, fünf Euro pro Tor. Der Erlös fließt in dringend notwendige Projekte zum Wohle der Kinder. Die Hoffnung auf torreiche Begegnungen ist also groß. „Wir freuen uns wieder sehr, auch in diesem Jahr nicht nur die Kinderklinik unterstützen zu können, sondern mit unserem ganzjährlichen Engagement, auch den Breitensport für Kinder- und Jugendliche zu fördern. Denn Sport und Gesundheit gehören einfach zusammen, so Sandra Glück, Marketing- und Vertriebsleitung bei bene-Arzneimittel.

Anpfiff ist am Samstag, 09. Juli um 9.30 Uhr. An den beiden Turnier-Sonntagen starten die Spiele jeweils um 10 Uhr. Insgesamt wollen rund 1.000 junge Fußballer verschiedener Altersklassen (von Bambini bis B-Jugend) in elf Turnieren ihre Siegermannschaft finden. Neben dem FC Bayern haben unter anderem Teams aus Landshut, Rosenheim, Mühlendorf, Bruckmühl, Freisingen, Penzberg, Wartenberg und Biberach ihre Teilnahme zugesagt.

Alle Termine des traditionsreichen ben-u-ron-Cups sind zu finden unter:

http://www.ftgern.de/termine-ben-u-ron-cup

Effektive Hilfe bei Pseudokrupp

Klismacort ist das Mittel erster Wahl – gerade auch im Sommer

München, 13. Juni 2016 Auch in der heißen Jahreszeit muss die Wirksamkeit von Medikamenten gewährleistet sein. bene-Arzneimittel bietet mit Klismacort das einzige rektale Medikament gegen Pseudokrupp, das nicht nur schnell und zuverlässig in der Wirkung, sondern auch bei über 25 Grad Celsius jederzeit einsatzbereit ist.

Die eigentliche Hochsaison für Pseudokrupp ist im Herbst und Winter, doch auch im Sommer sind Anfälle möglich, insbesondere wenn nach dem Baden oder Tauchen Rachen- und Halsentzündungen auftreten. Für Eltern betroffener Kinder ist es daher wichtig, auch in der warmen Jahreszeit mit einem jederzeit einsatzbereiten Notfallmedikament ausgestattet zu sein – für eine Sorge weniger.

Hitzestabil bei über 25 Grad Celsius

Klismacort von bene-Arzneimittel ist hitzestabil und eignet sich hervorragend für unterwegs, da es ungekühlt transportiert werden kann. Die rektal zu applizierenden Weichgelatinekapseln können problemlos bei über 25 Grad Celsius aufbewahrt werden. Weder verlieren sie an Wirkung noch die Form, wie es etwa bei Zäpfchen der Fall sein kann.

Leicht applizierbar, schnell in der Wirkung

Ein weiterer Vorteil ist der enthaltene Wirkstoff Prednisolon. Dieser bereits aktive Metabolit sorgt für einen besonders schnellen Wirkeintritt. Zudem öffnet sich die Kapsel nach der Gabe innerhalb weniger Minuten und setzt in einem Schritt das in Öl suspendierte Prednisolon im Enddarm frei. Als Rektalkapsel ist Klismacort bestens auf die Bedürfnisse von Pseudokrupppatienten abgestimmt. Durch stark geschwollene Schleimhäute in Mund und Rachen gestaltet sich eine orale Gabe von Medikamenten bei einem Pseudokrupp-Anfall meist problematisch.

Informationen zu Pseudokrupp unter www.pseudo-krupp-und-asthma.de.

Praktisch für unterwegs: ben-u-ron direkt

Erste-Hilfe-Tasche kann den Familienausflug retten.

München, 30. Mai 2016 Endlich Wochenende – jetzt geht‘s raus ins Grüne. Schnell sind alle notwendigen Utensilien gepackt wie der Lieblingsschmöker, die Badesachen, Sandspielzeug sowie das Familienspiel für unterwegs. So ist für den Spaß gesorgt. Damit plötzliche Beschwerden wie Kopfschmerz oder Insektenstich die Freude nicht trüben können, sollte immer eine kleine Reiseapotheke für die Handtasche mit dabei sein.

Doch was gehört in eine solche Handtaschenapotheke?

Nichts kann einen schönen Tag mehr beeinträchtigen als Schmerzen. Speziell für unterwegs hat bene-Arzneimittel das erste Paracetamol-Direktgranulat entwickelt: ben-u-ron direkt gibt es in einer Dosierung ab 250 mg, geeignet für Kinder ab vier Jahren beziehungsweise 17 Kilogramm Körpergewicht. Praktisch daran: Das Granulat löst sich ganz ohne Wasser im Mund auf und kann so jederzeit problemlos eingenommen werden. Der angenehme Erdbeer-Vanille-Geschmack wird auch von Kindern gut angenommen und erleichtert die Medikamentengabe. Als Einzeldosis im praktischen „Aufreiß-Stick“ verpackt, findet ben-u-ron direkt Platz in jeder Handtasche und ist so immer leicht griff- und sofort einsatzbereit. ben-u-ron direkt gibt es im Übrigen auch für Jugendliche in der Dosierung 500 mg, ebenfalls mit Erdbeer-Vanille-Geschmack, und für Erwachsene in 1000 mg in der Geschmacksvariante Cappuccino.

Ausreichender Sonnenschutz, Mückenspray und abschwellende Salben oder Gele dürfen ebenfalls nicht fehlen. Auch eine Pinzette um Splitter zu entfernen, Wunddesinfektionsmittel sowie bunte Motivpflaster für Kinder und Verbandsmaterial gehören zu den Basics, die man immer dabei haben sollte. So gut gerüstet, können die nächsten freien Tage kommen und dem Familienspaß steht nichts im Wege.

ben-u-ron® –in der Übersicht

Direktgranulat

  • ben-u-ron® direkt 250 mg für Kinder von 4 bis 11 Jahren, Erdbeer-Vanille-Geschmack
  • ben-u-ron® direkt 500 mg für Kinder ab 11 Jahren, Jugendliche u. Erwachsene, Erdbeer-Vanille-Geschmack
  • ben-u-ron® direkt 1000 mg für Erwachsene, Cappuccino-Geschmack

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Kind-gerechte Analgetika

München, 2. Mai 2016 Nicht-Opioid-Analgetika sind sicher – auf die richtige Dosierung kommt es an.

Analgetika können bei Kindern sicher angewendet werden – auch schon im Säuglingsalter. Ausschlaggebend ist hierbei die richtige Dosierung und vorschriftsmäßige Anwendung. Für Ärzte und Apotheker bedeutet dies, dass sie Eltern im Vorfeld aufklären und zum sorgfältigen Umgang mit apothekenpflichtigen Analgetika animieren müssen.

Gerade kleine Kinder fiebern schnell, leiden oft an verschiedensten Entzündungen wie akute Rachen – oder Ohrenentzündungen oder klagen über Bauch- und Gliederschmerzen. Eltern haben oft nur den einen Wunsch, dass ihr Kind möglichst schnell fieber- und schmerzfrei ist und greifen zur Hausapotheke. Ausschlaggebend ist daher, dass im Vorfeld  Ärzte und Apotheker gründlich über die für Kinder geeigneten Medikamente aufklären. Es ist wichtig, Eltern für Nebenwirkungen und Gegenanzeigen zu sensibilisieren sowie das jeweilige Präparat vorschriftsmäßig anzuwenden - darüber klärt auch die Gebrauchsinformation auf.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Kinder haben das gleiche Schmerzempfinden wie Erwachsene, doch Art und Intensität der Schmerzen sind weitaus schwieriger zu beurteilen, da Kindern die Artikulation deutlich schwerer fällt.

Die medikamentöse Behandlung von Schmerzen sollte sich dabei stets nach Ursache und Stärke richten. Neben der Auswahl der Substanz ist auch die Dosierung unter Berücksichtigung von Alter und Gewicht des Patienten entscheidend.

Ärzte und Apotheker sollten dabei sensibel beachten, worin die Hauptursachen von falschen Dosierungen liegen. Bspw. in der

  • Anwendung in zu kurzen Zeitabständen, die zur Überdosierung führen
  • Anwendung einer zu hoch konzentrierten Dosierung für die Altersstufe und Gewicht, bzw. eines Präparats für Erwachsene
  • Anwendung bedenklicher Medikamentenkombinationen
  • Anfängliche Unterdosierung kombiniert mit einer Nachjustierung, die zu einer Überdosierung führt

Die Lösung: Animation zum aufmerksamen Lesen und Beachten der Gebrauchsanweisung, sorgfältiges Dosieren entsprechend Dosiertabellen und die Verwendung von Präparaten mit nur einem Wirkstoff (Monopräparate).

Ibuprofen oder Paracetamol?

Apothekenpflichtige Analgetika mit den Wirkstoffen Paracetamol oder Ibuprofen gelten als sicher und sind deshalb in der Regel das Mittel der Wahl für die Fieber- und Schmerzbehandlung bei Kindern.

Sicherheit und Wirksamkeit von Paracetamol, das seit über 50 Jahren im Einsatz ist, gelten als gut belegt. Paracetamol ist sehr gut verträglich und bleibt nach wie vor das einzige apothekenpflichtige Analgetikum, das bereits für die ersten Lebensmonate zugelassen ist. bene-Arzneimittel hat gemeinsam mit Kinderärzten ein Sortiment an kindgerechten Schmerz- und Fiebermitteln in der richtigen Dosierung gepaart mit der passenden Darreichungsform für jedes Lebensalter entwickelt, die sowohl den Wirkstoff Paracetamol als auch Ibuprofen beinhalten. So können schon Neugeborene mit einem Körpergewicht ab drei Kilogramm mit ben-u-ron® 75 mg Zäpfchen behandelt werden. Eltern gibt dies die nötige Sicherheit, um auch bei Säuglingen besonnen auf eventuell auftretende Fieberschübe oder grippale Infekte zu reagieren.

Paracetamol ist aufgrund seiner Wirksamkeit und Verträglichkeit häufig in Erkältungs-Kombinationspräparaten enthalten. In der Regel sind diese für Kinder nicht geeignet. Wer seinem Kind dennoch mehrere rezeptfreie Medikamente gibt, muss mit dem Apotheker über die Gesamtdosis an Paracetamol sprechen, um eine Überschreitung der maximalen Tagesdosis zu vermeiden.

Der Wirkstoff Ibuprofen gilt ebenfalls als sicher und ist erprobt. In der Wirkung ähneln sich Paracetamol und Ibuprofen, so dass Eltern ein Medikament mit einem der Wirkstoffe in der Hausapotheke haben sollten. Als sog. Nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) wirkt Ibuprofen zusätzlich entzündungshemmend, ist aber nicht für Kinder unter drei Monaten geeignet. Für welchen Wirkstoff sich Eltern und Ärzte auch entscheiden: Wichtig bei apothekenpflichtigen Analgetika ist die intensive und fachgerechte Aufklärung im Vorfeld.

Darreichungsformen für Kinder

Die Darreichungsformen in der Übersicht.

(Die Dosierung muss bei Kindern nach Körpergewicht erfolgen)

Zäpfchen

  • ben-u-ron® 75 mg für Säuglinge ab 3 kg Körpergewicht
  • ben-u-ron® 125 mg für Säuglinge ab 7 kg Körpergewicht
  • ben-u-ron® 250 mg für Kinder (2-8 Jahre)
  • ben-u-ron® 1000 mg für Jugendliche ab 12 Jahren
  • ib-u-ron® 75 mg für Kinder ab 7,5 kg Körpergewicht
  • ib-u-ron® 75 mg für Kinder ab 15 kg Körpergewicht

Saft

  • ben-u-ron® Saft für Säuglinge ab 3 kg Körpergewicht und Kinder bis 12 Jahren - exakte Dosierung mit Dosierspritze, angenehmes Sahnearoma, ohne organische  Lösungsmittel

Kapseln

  • ben-u-ron® 500 mg für Kinder ab 11 Jahren, Jugendliche und Erwachsene - einziges Paracetamol in Kapselform, besonders schluckfreundlich

Tabletten

  • ben-u-ron® 500 mg für Kinder ab 4 Jahren, Jugendliche und Erwachsene der Klassiker!

Direktgranulat

  • ben-u-ron® direkt 250 mg für Kinder von 4 bis 11 Jahren, Erdbeer-Vanille-Geschmack, für unterwegs direkt ohne Wasser in den Mund
  • ben-u-ron® direkt 500 mg für Kinder ab 11 Jahren, Jugendliche u. Erwachsene. Erdbeer-Vanille-Geschmack, für unterwegs direkt ohne Wasser in den Mund

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Kleine Elternschule: Erste Hilfe bei Fieber, Pseudokrupp & Co.

München, 11. März 2016 Früher oder später wird jedes Kind einmal krank. Häufig sind es die Eltern, die dann zuerst handeln müssen. Sind sie mit den Anzeichen und Abläufen von Krankheiten vertraut, fällt es ihnen leichter, ruhig zu bleiben. Umso wichtiger ist es, dass sie auf den Notfall vorbereitet sind. Dabei hilft es, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, mögliche Szenarien gedanklich durchzuspielen und das Kind auch im gesunden Zustand genau zu beobachten. Im Ernstfall kann dann schnell gehandelt werden.

Wer sich bereits vorab Gedanken über Symptome, Maßnahmen und Medikamente gemacht hat, ist gut gewappnet, wenn das eigene Kind krank wird. Eine Auswahl an wichtigen kinderspezifischen Symptomen und Krankheiten bietet die folgende Übersicht:

Durchfall/Erbrechen
Anzeichen: Dem Durchfall und/oder Erbrechen gehen häufig Übelkeit und Bauchschmerzen voraus. Gerade in Verbindung mit Fieber handelt es sich meist um eine Magen-Darm-Infektion, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird.
Maßnahmen: Zur Entlastung des Darms sollte das Kind für ein paar Stunden erst einmal nichts essen, allerdings ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Wasser oder Tee mit kleinen Mengen an darin aufgelöstem Zucker und Salz eignen sich dafür besonders. Bessert sich der Zustand nicht oder besteht die Gefahr des „Austrocknens“, sollten Eltern sofort zum Arzt gehen.
 

(plötzliches) Fieber
Anzeichen: Schon bevor sich die erhöhte Temperatur feststellen lässt, fühlt sich das Kind schlapp, sieht müde/blass aus und ist stiller als gewöhnlich. Häufig ist ihm kalt, es wimmert leise und reagiert empfindlich auf Berührungen. Mangel an Appetit oder Schüttelfrost deuten ebenfalls auf Fieber hin, teilweise „glüht“ das kranke Kind. Steigt das Fieber sehr schnell

 

an, kann es bei kleinen Kindern zu einem Fieberkrampf kommen, der einem epileptischen Anfall ähnelt. Wichtig für Eltern zu wissen: Bei Fieber handelt es sich nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – um eine Krankheit, sondern um eine Schutzreaktion des Körpers gegen Infektionen.
Maßnahmen: Reichen klassische Hausmittel wie Wadenwickel und Linden-blütentee nicht (mehr) aus und übersteigt die Temperatur 39°C, sollte ein fiebersenkendes Medikament gegeben werden (z.B. ben-u-ron Zäpfchen
75 mg oder 125 mg, ben-u-ron-Saft oder das Paracetamol-Direktgranulat
ben-u-ron direkt 250 mg). Im Falle eines Fieberkrampfs unverzüglich den Notarzt rufen. Weitere Informationen unter www.ben-u-ron.de/fieber-0.
 

Insektenstich
Anzeichen: Schmerzen an der Einstichstelle, gerötete Haut, Juckreiz, leichte Schwellung. Auch großflächiger Ausschlag ist möglich. Im schlimmsten Fall tritt eine schwere allergische Reaktion mit starken Schwellungen und Atemnot ein, die bis zur Bewusstlosigkeit führen kann.
Maßnahmen: Das Kind trösten und die Stelle mit einem Waschlappen oder Cool-Pack kühlen (letzteres vorher mit einem Tuch umwickeln). Salben aus der Apotheke lindern den Juckreiz. Im Falle von Atemnot, Schwindel oder sogar Bewusstlosigkeit sofort den Notarzt alarmieren.

Ohrenschmerzen
Anzeichen: Das Kind ist weinerlich und reibt sich die schmerzende Stelle am Ohr. Oft besteht ein Zusammenhang mit einer Erkältung oder einer Nasennebenhöhlenentzündung.
Maßnahmen: Das Zwiebelsäckchen ist wohl das bekannteste Hausmittel: Eine klein geschnittene Zwiebel kurz erwärmen und in einen Waschlappen geben, anschließend auf das Ohr legen. Hält der Schmerz an, sorgen Schmerzmittel wie ben-u-ron oder ib-u-ron mit den Wirkstoffen Paracetamol und Ibuprofen für Linderung. Im Zweifel den Kinderarzt konsultieren, gegebenenfalls muss dann auch ein Antibiotikum gegeben werden.

Pseudokrupp
Anzeichen: bellender Husten, „Pfeifen“ bei der Einatmung, deutlich erschwerte Atmung unter Schmerzen. Es entsteht mitunter der Eindruck, dass das Kind ersticke. In seltenen Fällen kann es zum Atemstillstand kommen.
Maßnahmen: Ruhe bewahren, das Kind ablenken. Kalte Luft durch ein geöffnetes Fenster oder im Freien lässt die entzündeten Atemwegsschleimhäute abschwellen. Gleiches gilt für das Einatmen feucht-kühler Luft im Badezimmer bei aufgedrehter kalter Dusche oder aus dem Gefrierfach des Kühlschranks. Wenn möglich, dem Kind stilles Wasser zu trinken geben. Als Notfallmedikament eignen sich schnell wirkende, hitzestabile (über 25°C) Rektalkapseln mit Prednisolon (verschreibungspflichtig) wie Klismacort. Sollten die Anfälle wiederkehrend sein, ist es sinnvoll, das Notfallmedikament zuhause vorrätig zu haben. Färben sich Lippen und Fingernägel bläulich, unbedingt den Notarzt rufen. Weitere Informationen unter www.pseudo-krupp-und-asthma.de.

 

Besonders ratsam für Eltern ist der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses, in dem noch viele weitere Themen besprochen und Reaktionen in möglichen Notfallsituationen eingeübt werden.

bene-Arzneimittel erhält für Pentosanpolysulfat "Orphan Drug"-Status zur Behandlung von Interstitieller Cystitis in der Europäischen Union

München, 18.12.2015 - Als Standardtherapie zur Behandlung der schweren chronischen Blasenerkrankung Interstitielle Cystitis (IC) ist der Wirkstoff Pentosanpolysulfat (PPS) in den europäischen und US-amerikanischen Ärzte-Leitlinien bereits verankert. Jetzt erhielt der Wirkstoff von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Status eines Orphan Drug für die Indikation IC zuerkannt.

Die Interstitielle Cystitis (IC) zählt zu den sogenannten Seltenen Erkrankungen (Orphan Diseases). Von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA wurde der Wirkstoff PPS nun offiziell als Orphan Drug für dieses Anwendungsgebiet registriert. "Die Erteilung des Orphan Drug-Status für Pentosanpolysulfat in der Europäischen Union ist ein großer Erfolg für bene", freut sich Geschäftsführer Dr. Günter Auerbach. "Das ist ein bedeutender Meilenstein für die Zukunft unseres Unternehmens, um Patienten mit seltenen, aber schweren Erkrankungen innovative Präparate in der Urologie zur Verfügung stellen zu können."

Über die Erkrankung IC

Die IC ist eine schwere, chronische Blasenerkrankung, die die Lebensqualität in erheblichem Maße einschränkt. Mit durchschnittlich weniger als zwei Patienten pro 10.000 Einwohner und dem großen Leidensdruck ist sie offiziell als sogenannte Seltene Erkrankung (Orphan Disease) anerkannt. Für die Betroffenen bedeutet sie sehr häufige, erschwerte und schmerzhafte Blasenentleerungen, insbesondere nachts, sowie starke Schmerzen im Unterbauch.

Ursache für die chronische Krankheit ist unter anderem eine Schädigung der Blasenschleimhaut, wobei insbesondere die Glykosaminoglykan (GAG)-Schicht betroffen ist. In der Folge ist deren Schutzeffekt vermindert, wodurch toxische Harnbestandteile in tiefere Gewebeschichten vordringen und Gewebereizung beziehungsweise Entzündungen hervorrufen können.

Über den Wirkstoff PPS

In den europäischen und amerikanischen Ärzte-Leitlinien ist der Wirkstoff Pentosanpolysulfat für die Standardtherapie zur Behandlung der IC angegeben. Aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit zu den Glykosaminoglykanen ist PPS in der Lage, die geschädigte GAG-Schicht der Blase wieder aufzubauen und verhindert so weiteres Eindringen schädigender Substanzen in tiefere Gewebeschichten. Darüber hinaus unterstützt PPS die Hemmung der Ausschüttung des Gewebehormons Histamin, wodurch sich die Entzündung als Begleit- und Folgeerscheinung der Erkrankung reduziert. Insgesamt führt dies zu einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Patienten.

Über bene-Arzneimittel

Das mittelständische Münchener Familienunternehmen bene-Arzneimittel GmbH ist u.a. Spezialist im Bereich Kinderarzneimittel und gilt als Paracetamol-Pionier auf dem deutschen Markt. bene-Arzneimittel beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiter an den drei Standorten München, Geretsried und Olching. Die Schwesterfirma bene pharmaChem ist der weltweit einzige Produzent von PPS, das u.a. zur Behandlung von Durchblutungsstörungen, aber auch bei urologischen Erkrankungen eingesetzt wird. www.bene-arzneimittel.de.

Rückfragen & Kontakt:

PRONOMEN Public Relations und Produktkommunikation GmbH & Co. KG,
Köln
Anke Walter, Tel.: (0221) 94081228, anke.walter@pronomen.de

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Fieber- und Schmerzmittel im Test: „sehr gut“ für ben-u-ron

Tabletten in der Dosierung 500 mg erhalten Höchstnote von Öko-Test

München, 15. Dezember 2015 Ob Fieber oder Schmerzen – in verschiedenen Darreichungsformen und Dosierungen bietet das Monopräparat ben-u-ron mit dem Wirkstoff Paracetamol Linderung ab dem Säuglingsalter. In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test erhielten die Tabletten in der Dosierung
500 mg nun die Note „sehr gut“. Neben den im Test bewerteten Tabletten gehören auch Kapseln, Saft, Zäpfchen und Direktgranulat für unterwegs zu der ben-u-ron-Produktpalette von bene-Arzneimittel.

Im Fokus der Untersuchung in der aktuellen Ausgabe von Öko-Test standen
74 rezeptfreie Mittel gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und/oder Fieber. Dazu zählten sowohl Monopräparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Naproxen, Ibuprofen und Paracetamol als auch Kombinationspräparate mit Koffein und/oder Ascorbinsäure. Mit im Panel der Untersuchung: die ben-u-ron-Tabletten in der Dosierung 500 mg. Das Monopräparat mit Paracetamol wurde mit „sehr gut“ bewertet. In seiner übergeordneten Bewertung bezeichnete Öko-Test Paracetamol als „Mittel der Wahl bei Kindern“.

Exakte Dosierung für die Allerkleinsten
Insbesondere für kleine Patienten, die unter Schluckbeschwerden leiden, bietet bene-Arzneimittel zusätzlich zu den aktuell von Öko-Test bewerteten Tabletten mit dem ben-u-ron-Saft und den ben-u-ron-Zäpfchen zwei anwendungsfreundliche Präparate. Die Dosierspritze des ben-u-ron-Saftes ermöglicht eine sehr genaue Dosierung. Darüber hinaus ist dieser der einzige Paracetamol-Saft ohne organische Lösungsmittel und darf bei Neugeborenen bereits ab drei Kilogramm Körpergewicht eingesetzt werden. Ebenfalls für dieses Alter wurden ben-u-ron 75 mg Zäpfchen konzipiert, die als einziges Neugeborenen-Paracetamol keine Zusatzstoffe enthalten. Speziell für unterwegs hat bene-Arzneimittel das erste Paracetamol-Direktgranulat für Kinder entwickelt: ben-u-ron direkt in der Dosierung 250 mg, geeignet für Kinder ab vier Jahren beziehungsweise 17 Kilogramm Körpergewicht. Das Granulat löst sich ganz ohne Wasser im Mund auf und kann so jederzeit problemlos eingenommen werden. Der angenehme Erdbeer-Vanille-Geschmack erleichtert den Eltern zudem die Verabreichung.

 

Über ben-u-ron

ben-u-ron wurde 1959 von bene-Arzneimittel als erstes Paracetamol-Präparat in Deutschland eingeführt und wird seitdem zur Behandlung von nicht-entzündlichen Schmerzen (z.B. Kopf-, Regel- und Zahnschmerzen) und Fieber in allen Altersklassen eingesetzt. Der in ben-u-ron enthaltene Wirkstoff Paracetamol ist nach wie vor der einzige, welcher bei Bedarf während der gesamten Schwangerschaft eingenommen werden kann. Das Präparat selbst ist in verschiedensten Dosierstärken und Darreichungsformen erhältlich, um alle Patienten- und Altersgruppen bedarfsgerecht bedienen zu können. So gibt es Tabletten, Kapseln, Saft, Zäpfchen und Direktgranulat. Die geringste Dosierung liegt bei 40 mg Paracetamol (entspricht einer Einzeldosis von 1 ml ben-u-ron Saft) und ist bereits für Säuglinge ab drei Kilogramm Körpergewicht geeignet. Weitere Information unter www.ben-u-ron.de.

 

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Tacholiquin bei Cystischer Fibrose (CF)

Oberflächenaktive Eigenschaften des Mukolytikums helfen, besonders hartnäckigen Schleim zu lösen und so die mukoziliäre Clearance zu verbessern

München, 24. November 2015 Wie beeinflusst Tacholiquin die Zilienbewegung bzw. die mukoziliäre Clearance bei CF-Patienten? Mittels Explantaten von respiratorischem Epithel, welche nach Lungentransplantation gewonnen wurden, hat man diese Fragestellung untersucht. Erkenntnisse dazu fasst eine aktuelle Arbeit zusammen, die im Rahmen der 18. Deutschen Mukoviszidose-Tagung in Würzburg präsentiert wurde. Das in der Untersuchung eingesetzte Medizinprodukt von bene-Arzneimittel war selbst in stark verdünnter Form (1:2000) in der Lage, den Flimmerschlag signifikant zu verbessern.

Tacholiquin wird seit fast 60 Jahren erfolgreich bei Erkrankungen im Zusammenhang mit zähflüssiger Schleimbildung in den Atemwegen eingesetzt. Das Medizinprodukt wirkt dabei lokal und rein physikalisch. Eine aktuelle Untersuchung von Prof. Dr. med. Rainer Fischer, Dr. med. Gerald Untersteiner und Univ. Doz. Dipl.-Ing. Dr. techn. Wolfgang Strohmaier zeigt nun, dass der Schleimlöser mit dem Wirkstoff Tyloxapol bei Cystischer Fibrose die mukoziliäre Clearance verbessert und die Expektoration fördert.

Hintergrund
Bei der Cystischen Fibrose führt eine Genmutation des CFTR-Proteins (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator) über defekte Chloridkanäle unter anderem zu einer Erhöhung der Viskosität des Mukus im gesamten Bronchialsystem. Die normale Zilienbewegung ist damit höhergradig behindert bis hin zu unmöglich. Die daraus resultierende stark eingeschränkte mukoziliäre Clearance kann die Homöostase in der Lunge beeinträchtigen. Letzteres äußert sich unter anderem in einer ausgeprägten Erhöhung der Infektanfälligkeit. Die symptomatische Behandlung der Krankheit zielt unter anderem auf eine Reduktion der Viskosität des Lungensekrets ab.

Ergebnisse der Untersuchung
Die Dehydratation an der apikalen Zelloberfläche des Respirationstraktes gilt als anerkannter pathognomonischer Faktor bei der Cystischen Fibrose (Donaldson und Boucher 2007). Das in der aktuellen Untersuchung verwendete in vitro-Modell repliziert diese Verhältnisse unter anderem durch hochviskose Mukuslast in geeigneter Weise. Die Ergebnisse zeigen, dass nach Applikation des Detergens Tacholiquin eine Verflüssigung des Schleims innerhalb der ersten drei Minuten sowie eine rasche und nachhaltige Verbesserung der ziliären Bewegung beziehungsweise der Transportfunktion erreicht werden kann. Der Effekt hält bis zu 48 Stunden lang an. Aufgrund seiner oberflächenaktiven Eigenschaften durchdringt das enthaltene Tyloxapol die kompakten und zähflüssigen Schleimschichten, die die normale Ziliarfunktion beeinträchtigen. So verbessert der Wirkstoff die mukoziliäre Clearance und fördert die Expektoration. Aktuell und in der Vergangenheit konnte bereits gezeigt werden, dass dies auch zu einer verbesserten Verteilung beziehungsweise Absorption von simultan inhalierten Therapeutika führt (Khanal 2015, Marcinkowski 2008).

Über Tacholiquin von bene-Arzneimittel
Weil Tacholiquin rein physikalisch und lediglich an den betroffenen Schleimhäuten wirkt, gilt es als besonders nebenwirkungsarm. Per Inhalation (Vernebler) gelangt es direkt an den Ort der Verschleimung und entfaltet dort lokal seinen Effekt: Es wirkt mukolytisch, indem es die Oberflächenspannung des Schleims herabsetzt und so festsitzende Beläge von der Unterlage ablöst. Dieser „Aufrolleffekt“ führt zu einem raschen Abtransport des Schleims. Zudem wird die Selbstreinigungsfunktion der Atemwege aktiviert. Die gute Verträglichkeit des Präparats spricht für den Einsatz besonders bei sensiblen Zielgruppen wie Frühgeborenen oder chronisch erkrankten Personen sowie in der Beatmungsmedizin. Zahlreiche Studien haben die Effektivität und Tolerabilität belegt. Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen sind in all den Jahren des Einsatzes nicht bekannt geworden, so dass Tacholiquin mit Antibiotika, Broncholytika, Kortikoiden oder Antiallergika inhaliert werden kann.

 

Weitere Informationen und Videos zu der Untersuchung unter
www.bene-arzneimittel.de/tacholiquin-mukoviszidose.

 

Weitere Informationen

Tacholiquin von bene-Arzneimittel wird seit fast 60 Jahren eingesetzt, verfügt über ein großes therapeutisches Einsatzgebiet und ist aufgrund seiner rein physikalischen Wirkweise besonders effektiv und nebenwirkungsarm. Es dient unter anderem der begleitenden Behandlung von akuten oder chronischen Reizzuständen der Atemwege wie Nebenhöhlen-entzündungen, Bronchitis, Lungenentzündung oder Asthma bronchiale. Die Tacholiquin-Lösung kann als Inhalat und Instillat (ggf. als Tropfen) appliziert werden. Zur Inhalation ist die Vernebelung mittels eines Aerosolgerätes erforderlich – handelsübliche Geräte (z.B. PARI Boy) erfüllen diese Voraussetzung. Tacholiquin ist als 20-ml-Flasche oder in praktischen Einzeldosen zu 5 ml erhältlich.

 

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Schutzschirm für die Blasenwand

Neue Dosierung der Instillationslösung cyst-u-ron zur Behandlung von Interstitieller Cystitis bietet Erleichterung für Patienten

München, 23. Oktober 2015 Mit einem optimierten Therapieschema für cyst-u-ron reduziert bene-Arzneimittel die Anzahl der notwendigen Instillationen zur Behandlung der Interstitiellen Cystitis (IC), einer schweren chronischen Blasenerkrankung. Der Münchner Arzneimittelhersteller stellt sich damit stärker auf die Bedürfnisse von Patienten und Ärzten ein, die Therapie einfacher und noch effektiver zu gestalten.

Das verbesserte Therapieschema für die gebrauchsfertige Instillationslösung
cyst-u-ron (300 mg Natrium-Pentosanpolysulfat in 30 ml destilliertem Wasser) zur Behandlung der Symptome der IC liegt ab sofort vor. Die Empfehlung basiert auf den Behandlungsregimen dreier Studien (Bade et al. 1996, Daha et al. 2008, Davis et al. 2008), Kommentaren (Davis et al. 2008) sowie der persönlichen Kommunikation mit Ärzten und Patienten über deren Erfahrungen mit dem Medizinprodukt in der Praxis. Die frühere dreimalige Anwendung pro Woche konnte so auf eine zweimalige Instillation in den ersten beiden Wochen sowie eine folgende einmalige Instillation pro Woche im weiteren Behandlungsverlauf (bis zu 3 Monaten) herabgesetzt werden. Danach ist eine einmal monatliche Anwendung ausreichend. Bei starken Beschwerden kann in Absprache mit dem Arzt die Behandlung mit cyst-u-ron auch weiterhin mehrfach wöchentlich bis täglich bis zum Abklingen der Symptome erfolgen.  

Die Interstitielle Cystitis

Bei der IC handelt es sich um eine schwere chronische Erkrankung, die die Lebensqualität in erheblichem Maße einschränkt. Für die Betroffenen bedeutet dies sehr häufige, erschwerte und schmerzhafte Blasenentleerungen – insbesondere nachts – sowie starke Schmerzen im Unterbauch. Die problematische Diagnose-stellung einer IC führt dazu, dass ein Großteil der Patienten einen langen Leidensweg von bis zu neun Jahren über diverse Fachärzte bis zum finalen Befund hinter sich hat. Ist die Erkrankung einmal diagnostiziert, bleiben die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt. Mittel der Wahl in den europäischen und amerikanischen Leitlinien zur Behandlung der IC ist der Wirkstoff Natrium-Pentosanpolysulfat (PPS), der in Deutschland in der Instillationslösung cyst-u-ron eingesetzt wird.

Die Anwendung

cyst-u-ron ist eine gebrauchsfertige Lösung, die 300 mg Natrium-Pentosanpolysulfat in 30 ml Lösung enthält und mittels eines Katheters in die Blase instilliert wird. Am effektivsten wirkt cyst-u-ron, wenn es mindestens 30 Minuten in der Blase gehalten wird.

Der Wirkstoff

Natrium-Pentosanpolysulfat (PPS) ist bereits seit 1949 als effizienter und vor allem sicherer Wirkstoff für verschiedene Indikationen bekannt. 1996 wurde er von der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde, der FDA, zur Behandlung der Symptome der IC zugelassen. Seine Wirkung beruht darauf, dass der Wirkstoff durch seine strukturelle Ähnlichkeit mit den körpereigenen Glykosaminoglykanen Defekte in der Blasenschleimhaut ersetzt. Dies verhindert das weitere Eindringen schädigender Substanzen. Gleichzeitig bremst er die Aktivierung von Mastzellen und die Ausschüttung von Histamin und hemmt Entzündungen als schmerzhafte Folgeerscheinung der Erkrankung.

 

Weitere Informationen zu cyst-u-ron unter www.cyst-u-ron.de.

 

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Pseudokrupp: Prednisolon aus Rektalkapsel am effektivsten

Aktuelle Veröffentlichung zeigt deutliche Unterschiede in der Wirkung diverser Glucocorticoide aus verschiedenen Darreichungsformen

München, 23. Oktober 2015 Zäpfchen, Rektalkapsel oder Saft bei Pseudokrupp? Prednisolon oder Prednison? Die Professoren Eckhard Beubler und Peter Dittrich der Medizinischen beziehungsweise Technischen Universität Graz sind in ihrer aktuellen Arbeit1 der Frage nachgegangen, inwieweit bei der Behandlung von Pseudokupp ein Unterschied in der Wirkung verschiedener Glucocorticoide besteht. Außerdem wurde der Einfluss unterschiedlicher Darreichungsformen analysiert. Das Ergebnis: Prednisolon aus Rektalkapseln wie Klismacort von bene-Arzneimittel wirkt schneller als Prednison aus Zäpfchen.

Nicht nur der Wirkstoff macht bei der Behandlung von Pseudokrupp einen Unterschied, auch die Darreichungsform spielt eine wichtige Rolle: Sowohl Zäpfchen als auch Kapseln lassen sich rektal leicht applizieren, trotzdem zeigen sie in Bezug auf ihren Zerfallsprozess im Enddarm und den verwendeten Wirkstoff Unterschiede in Schnelligkeit und Effektivität. Prednisolon und Prednison zählen hier zu den am häufigsten eingesetzten Wirkstoffen.

Prednisolon mit deutlichem Vorsprung

Gerade in Notfallsituationen mit Atemnot wird die orale Gabe schwierig –Dexamethason ist zwar laut Lehrbuch potentiell deutlich wirksamer, klinische Studien widersprechen dem allerdings: In einer randomisierten Studie an 46 Kindern (Garbutt et al. 2013) linderte der Wirkstoff die Symptome gleich effektiv wie Prednisolon. Rektal ist Dexamethason jedoch nicht erhältlich.

Im Vergleich zur rektalen Anwendung von Prednison ist der maximale Prednisolon-Blutspiegel bei der Verwendung von Rektalkapseln mit Prednisolon etwa vier Mal so hoch und wird doppelt so schnell erreicht. Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass Prednisolon und Prednison enzymatisch ineinander umgewandelt werden und nur freies Prednisolon in die Zellen eindringen und dort antientzündlich wirken kann.

 

Da die Umwandlung von rektal verabreichtem Prednison Zeit braucht, wird erst nach fünf Stunden der maximale Spiegel des wirksamen Moleküls Prednisolon erreicht.

Hoher Glucorticoidspiegel führt zu größerer Leukozytenhemmung

Weiße Blutkörperchen, sogenannte Leukozyten, sorgen unter anderem für die typischen Pseudokrupp-Symptome wie Rötung und Schwellung der Atemwege sowie Temperaturanstieg. Durch den hohen Blutspiegel von freigesetztem Prednisolon aus der Rektalkapsel (48 Prozent Bioverfügbarkeit im Blut, 48 mg von 100 mg sind wirksam) entsteht eine Leukozytenhemmung von 33 Prozent im Vergleich zu
25 Prozent bei Prednison-Zäpfchen (29 Prozent Bioverfügbarkeit, 29 mg von 100 mg wirksam). In der Folge führt dies zur Entzündungshemmung und damit zu einer schnelleren Linderung der Symptome.

Klismacort: zur Akutbehandlung

Mit Klismacort stellt bene-Arzneimittel eine Rektalkapsel her, die zur Akutbehandlung des Pseudokrupp-Syndroms oder bei obstruktiver Bronchitis eingesetzt wird. Mit dem aktiven Metaboliten Prednisolon (Dosierung: 100 mg) sorgt diese Darreichungsform für eine schnelle Freisetzung und Resorption des Wirkstoffs. Sie ist zudem auch über 25 °C hitzestabil und als Notfallmedikament sowohl im Arztkoffer als auch für zu Hause und in der Reiseapotheke sinnvoll.

 

Weitere Informationen zu Pseudokrupp unter www.pseudo-krupp-und-asthma.de.

 

1 Beubler E.; About the Therapy of Laryngotracheitis (Croup): Significance of Rectal Dosage Forms, Pharmacology 2015

 

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Paracetamol: anders als bei Ibuprofen kein kardiovaskuläres Risiko

Neue Studie bestätigt die Sicherheit des bewährten Schmerzmittels: kein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

München, 10. August 2015 Es gibt für Paracetamol im Gegensatz zu Ibuprofen, für welches die Arzneimittelbehörde jüngst eine Warnung ausgesprochen hat, keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Darüber hinaus ist auch bei anderen kardiovaskulären Ereignissen kein Zusammenhang mit dem Arzneistoff zu beobachten. Diese Ergebnisse wurden jüngst von der Arbeitsgruppe um Dr. Rachael Fulton1 an der Universität Glasgow im renommierten Journal „Hypertension“ publiziert. Die retrospektive Registerstudie analysierte über einen Zeitraum von zehn Jahren die Daten von rund 24.500 Risikopatienten – einerseits mit nachweis-lichem Paracetamolgebrauch, anderseits ohne Exposition gegenüber dem Arzneistoff.

Die Frage, ob die Einnahme von Paracetamol analog zu den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zu erhöhtem Blutdruck führen kann, wird regelmäßig diskutiert. Während die Mehrzahl der zu diesem Thema durchgeführten Studien zu dem Schluss kommt, dass kein Zusammenhang nachweisbar ist, gibt es einzelne Arbeiten, die einen moderaten Anstieg für möglich halten. Daraus könnte für Paracetamol, ähnlich wie für NSAR bereits bekannt, ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen abgeleitet werden.

Eine Studie schafft Klarheit
Für die eingangs erwähnte Studie aus Großbritannien wurden aus den nationalen Verschreibungsregistern über zehn Jahre Daten von 24.496 Patienten analysiert – allesamt Hochdruckpatienten mit einer mindestens zehnjährigen Historie der Erkrankung und einem Alter von über 65 Jahren. Ausgeschlossen wurden beispielsweise Patienten mit Begleiterkrankungen.

Zur Auswertung kamen letztlich rund 10.800 Patienten mit beziehungsweise 13.600 Patienten ohne regelmäßigen Paracetamolgebrauch. Die Paracetamolgruppe zeigte keinerlei erhöhtes Risiko für das Erleiden eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes gegenüber der Kontrollgruppe. Auch ein kontinuierlicher Blutdruckanstieg konnte nicht bewiesen werden. Eine mögliche Erklärung ist, dass unter Paracetamol die zugrundeliegenden Risikomechanismen für kardiovaskuläre Ereignisse fehlen.

Dem gegenüber stellt beim Einsatz von NSAR eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Hemmung des Enzyms COX2 eine Gefahr dar. Letzteres ist auch der Grund, wieso die Europäische Arzneimittelbehörde und folglich auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) das Risiko für die Einnahme von Ibuprofen neu bewertet hatte.2 Das Ergebnis: Ibuprofen erhöht bereits im Kurzzeitgebrauch und in einer Dosis von 2400 mg signifikant das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere kardiovaskuläre Ereignisse. Die Behörden empfehlen deshalb, eine Hochdosistherapie mit Ibuprofen (bis zu 2400 mg Tagesgesamtdosis) zu vermeiden beziehungsweise bei Herz-Kreislauf-Risikopatienten den Einsatz gänzlich zu überdenken. Die genannten Einschränkungen bestehen für Paracetamol nicht: Für die in der Studie von Fulton untersuchte Hochrisikogruppe „ältere Bluthochdruckpatienten“ hatte sich die Sicherheit des Arzneistoffes eindeutig bestätigt.

1 Fulton RL; Acetaminophen use and risk of myocardial infarction and stroke in a hypertensive cohort. Hypertension 2015.

2 EMA/217862/2015 PRAC recommends updating advice on high-dose ibuprofen.

Über bene-Arzneimittel

Nachdem ihm die Synthese einer neuen Wirksubstanz (Natrium-Pentosanpolysulfat) gelungen war, gründete Dr. Wilhelm Benend 1949 die Dr. W. Benend KG – heute bekannt als bene-Arzneimittel GmbH. Die bene-Schwester bene-pharmaChem ist derzeit der weltweit einzige Produzent von NaPPS, das etwa zur Thromboseprophylaxe oder bei der chronischen Blasenentzündung Interstitielle Cystitis eingesetzt wird. Daneben ist das mittelständische Münchener Familienunternehmen Spezialist im Bereich apothekenpflichtiger Analgetika und gilt als Paracetamol-Pionier auf dem deutschen Markt. So hat bene-Arzneimittel 50 Jahre nach der Markteinführung auch als erstes Unternehmen Paracetamol als innovatives Direktgranulat auf den Markt gebracht. ben-u-ron® direkt und weitere Präparate der
ben-u-ron® Produktpalette gelten aufgrund ihrer guten Verträglichkeit insbesondere bei Kinderärzten als Präparat der ersten Wahl. bene-Arzneimittel beschäftigt heute rund 110 Mitarbeiter an den Standorten München-Solln und Geretsried. Vertrieben werden die Präparate in 35 Ländern weltweit. Weitere Information unter www.bene-arzneimittel.de.

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Neues Lager: bene-Arzneimittel baut Kapazitäten aus

Das Münchner Traditionsunternehmen wächst weiter, Lohnfertigungs- sowie Export-Kunden profitieren

München, 3. August 2015 Im Mittelpunkt der langfristigen Unternehmens-strategie von bene-Arzneimittel steht vor allem der Ausbau der Beziehungen zu langjährigen Kunden und Lieferanten. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Erweiterung der Service- und Qualitätsstandards. Im Zuge dessen hat
bene-Arzneimittel im August 2015 ein neu gebautes und modernes Hochregallager mit einer Fläche von rund 2700 Quadratmetern eröffnet. Es liegt in dem neuen, zentral erreichbaren Industriegebiet „G-Park471“ in Olching/ Geiselbullach.

Mit diesem Schritt werden vormals vorhandene, zum Teil innerhalb der Stadt München dezentral gelegene Lagerstätten in einem modernen Logistikzentrum zusammengefasst. Das neu gebaute Lager mit direkter Anbindung an die Autobahn A8 München-Stuttgart liegt an der Stadtgrenze Münchens und wird allen Qualitätsansprüchen einer optimalen, den GMP-Regularien entsprechenden Lagerung gerecht. Darüber hinaus werden Abholung und Versand der unverändert in München-Solln produzierten Produkte deutlich vereinfacht: Verkürzte An- und Abfahrtszeiten sowie schnellere und bessere Beladungsmöglichkeiten erhöhen den logistischen Servicegrad.

Über bene-Arzneimittel

Nachdem ihm die Synthese einer neuen Wirksubstanz (Natrium-Pentosanpolysulfat) gelungen war, gründete Dr. Wilhelm Benend 1947 die Dr. W. Benend KG – heute bekannt als bene-Arzneimittel GmbH. Die bene-Tochter PharmaChem ist derzeit der weltweit einzige Produzent von NaPPS, das etwa zur Thromboseprophylaxe oder bei Venenentzündungen eingesetzt wird. Daneben ist das mittelständische Münchener Familienunternehmen Spezialist im Bereich apothekenpflichtiger Analgetika und gilt als Paracetamol-Pionier auf dem deutschen Markt. Im Jahr 2011 hat bene-Arzneimittel als erstes Unternehmen Paracetamol als innovatives Direktgranulat auf den Markt gebracht. ben-u-ron® direkt und weitere Präparate der ben-u-ron® Produktpalette gelten aufgrund ihrer guten Verträglichkeit insbesondere bei Kinderärzten als Präparat der ersten Wahl. bene-Arzneimittel beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiter an den Standorten München-Solln und Geretsried. Vertrieben werden die Präparate in 35 Ländern weltweit. Im Jahr 2014 feierte bene Doppeljubiläum: das Unternehmen wurde 65, seine Hausmarke ben-u-ron 55 Jahre alt. Weitere Information unter www.bene-arzneimittel.de.

 

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Wirksam und sicher – Paracetamol bei degenerativen Gelenkerkrankungen

Trotz kontroverser Diskussionen belegen Studien, dass der Wirkstoff bei Osteoarthritis hilft.

München 27. April 2015 Ist Paracetamol bei der Behandlung von Rücken-schmerzen und Schmerzen bei Gelenksentzündungen wirksam? Nach Veröffentlichung einer aktuellen Studie im British Medical Journal (Machado et al. 2014) wird dies derzeit kontrovers diskutiert. Dabei berufen sich internationale Leitlinien auf kontrollierte klinische Studien, welche eindeutige Hinweise auf die Wirksamkeit von Paracetamol bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates liefern. Auch renommierte Schmerzspezialisten sprechen sich weiterhin für den Einsatz des bewährten Analgetikums aus.

Insbesondere bei Erkrankungen der großen Gelenke, welche den typischen Arthritisschmerz zur Folge haben, gehen die Meinungen unter Fachleuten hinsichtlich der medikamentösen Therapien immer wieder auseinander. Neue Erkenntnisse sprechen allerdings eindeutig für Paracetamol: Kontrollierte Studien und wissenschaftliche Reviews bestätigen die Effektivität bei Muskel-Skelett-Schmerz und heben Paracetamol als „das Mittel der ersten Wahl für Osteoarthritisschmerz bei Älteren” hervor.1

In der aktuellen Diskussion äußert sich auch der frühere Präsident der europäischen Schmerzgesellschaft Univ.-Prof. Hans Georg Kress von der Medizinischen Universität Wien. In einem Artikel der österreichischen Tageszeitung Kurier (http://goo.gl/cDvzBa) erläutert der Schmerzspezialist: „Man muss zwischen akuten Rückenschmerzen, die jeder einmal hat, und chronischen Schmerzen unterscheiden. Im Akutfall hilft Paracetamol sehr wohl.“ Kress weist in der Online-Veröffentlichung zudem darauf hin, dass es im Rahmen der erwähnten Studien um Patienten mit chronischen Schmerzen ging, die mindestens sechs Monate, trotz Behandlungs-versuchen, unter Beschwerden litten.

Eine Tatsache, die hinlänglich bekannt ist: Studienergebnisse von Metaanalysen berücksichtigen meist eine Reihe von zusätzlichen Einflussfaktoren nicht, dadurch werden die Ergebnisse verzerrt wiedergegeben. „Chronische Schmerzen am Rücken können vielfältige Ursachen haben und müssen von vielen Seiten behandelt werden – sie sind ein biologisches, psychologisches und soziales Phänomen“, betont Kress in dem Artikel weiter.

Bei länger anhaltenden Schmerzen ist Paracetamol ebenso wirksam wie sicher, denn die Alternative nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) können für die Betroffenen aufgrund von potentiellen Begleiterkrankungen gefährliche Nebenwirkungen haben. Für diese Patienten helfe Paracetamol sehr wohl – am besten in Kombination mit Opioiden – erläutert Kress in dem Kurier-Artikel. „Zusammen wirken die Substanzen besser als jede Komponente einzeln.“

Pro Paracetamol
Die kassenärztliche Bundesvereinigung und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft empfehlen in einer Aussendung von 2014, Paracetamol für die Erstbehandlung von Schmerzen bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrose.2 Eine ebenfalls 2014 publizierte Studie aus den USA befasst sich mit Sicherheits- und Wirksamkeitsaspekten von Paracetamol in der Schmerzbehandlung von Osteoarthritis des Knies und der Hüfte.3 Das Ergebnis: In der zwölfwöchigen Studie an Osteoarthritis-Patienten zeigte sich Paracetamol der Placebo-Medikation deutlich überlegen. Neben einer mäßig besseren Schmerzreduktion konnte der Wirkstoff im Vergleich zu Placebo signifikant die Gelenkssteife reduzieren sowie die Beweglichkeit an Hüft- und Kniegelenk verbessern.

Zusätzlich zur Einnahme eines Arzneistoffes sollten nichtmedikamentöse Therapien bei der Behandlung von Osteoarthritis unbedingt berücksichtigt werden: Gewichts-reduktion, physikalische Maßnahmen (u.a. Wärmetherapie), ausreichende Mobilisierung sowie intraartikuläre Therapieansätze gehören zum ganzheitlichen Therapiekonzept für diese Art von Gelenkerkrankungen. Erst wenn diese Vorrausetzungen erfüllt sind, kann ein wissenschaftlich fundierter Vergleich die Effektivität von Wirkstoffen neutral bewerten.

Paracetamol bleibt insbesondere für Patienten mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates, für die NSAR aufgrund von Begleiterkrankungen gefährliche Nebenwirkungen haben können, die erste Wahl.

 

1 O’Neil, K; Adverse Effects of Analgesics Commonly Used by Older Adults with Osteoarthritis: Focus on Non-Opioid and Opioid Analgesics, Am J Geriatr Pharmacother. 2012 December ; 10(6): 331–342.

2 KBV Wirkstoff AKTUELL, Orale und transdermale Analgetika bei degenerativen Gelenkerkrankungen, Ausgabe 3/2014.

3 Prior, MJ; A randomized, double-blind, placebo-controlled 12 week trial of acetaminophen extended release for the treatment of signs and symptoms of osteoarthritis, Current Medical Research & Opinion Vol. 30, No. 11, 2014, 2377–2387.

 

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