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Tacholiquin

physikalisch schleimlösend

Aktuelles

Mukolytische Effekte von Tyloxapol bei chronischer Bronchitis

Aufgrund der verbesserten Sputumexpektoration und seiner anti-entzündlichen Wirkung ist die Inhalation von Tyloxapol bei COPD-Patienten der von Kochsalz signfikant überlegen.

Patienten mit chronischer Bronchitis leiden unter einer erhöhten Schleimsekretion. Mukolytika sollen das Abhusten des Sekrets erleichtern und idealerweise auch antientzündliche Eigenschaften aufweisen. Tyloxapol (Tacholiquin®) ist ein etabliertes Mukolytikum, doppelblinde Untersuchungen zur Wirkung liegen bisher nicht vor.

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Neues von der Mukoviszidose Tagung 2016

Effektivität von instilliertem Tyloxapol bei Lungenerkrankungen mit Dyskrinie.

Dyskrinie (airway mucus dysfunction) mit Akkumulation von Mukus in den Atemwegen ist ein pathogenetischer Faktor bei vielen chronischen Lungenerkrankungen wie Mukoviszidose (CF), Asthma bronchiale oder primäre ziliäre Dyskinesie (PCD)1. Eine Verbesserung von Mukusviskosität und –elastizität ist ein wesentlicher therapeutischer Ansatz, der zu Reduzierung von Exazerbationen und Erkrankungsprogress beiträgt1,2. Von Surfactant-Substanzen ist bekannt, dass sie die mukociliäre Clearance verbessern können3. Tyloxapol als oberflächenaktive Substanz reduziert Sputumviskosität von CF-Patienten und wirkt antiinflammatorisch4, 5. Die Substanz Tacholiquin® konnte bei respiratorischen Cystische Fibrose-Zellen die mukociliäre Clearance steigern6. Tacholiquin® ist im Gegensatz zu den meisten mukolytischen Substanzen für eine bronchoskopische Instillation zugelassen und kann bei schweren Sekretimpaktationen erfolgreich eingesetzt werden.
Wir berichten über drei außergewöhnliche Patienten mit verschiedenen chronischen Lungenerkrankungen, bei dem sich der Effekt von instilliertem Tyloxapol (Tacholiquin®) für uns sehr überzeugend dokumentieren ließ.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Tacholiquin bei Cystischer Fibrose (CF)

Oberflächenaktive Eigenschaften des Mukolytikums helfen, besonders hartnäckigen Schleim zu lösen und so die mukoziliäre Clearance zu verbessern

Wie beeinflusst Tacholiquin die Zilienbewegung bzw. die mukoziliäre Clearance bei CF-Patienten? Mittels Explantaten von respiratorischem Epithel, welche nach Lungentransplantation gewonnen wurden, hat man diese Fragestellung untersucht. Erkenntnisse dazu fasst eine aktuelle Arbeit zusammen, die im Rahmen der 18. Deutschen Mukoviszidose-Tagung in Würzburg präsentiert wurde. Das in der Untersuchung eingesetzte Medizinprodukt von bene-Arzneimittel war selbst in stark verdünnter Form (1:2000) in der Lage, den Flimmerschlag signifikant zu verbessern.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit finden Sie hier.

Videos zur Zilienaktivität nach der Applikation von Tacholiquin finden Sie unter www.bene-arzneimittel.de/tacholiquin-mukoviszidose

Indikation

Tacholiquin® bzw. sein Wirkstoff Tyloxapol wird bereits über 50 Jahre erfolgreich mittels Inhalation verabreicht.

Zu den Anwendungsgebieten von Tacholiquin® gehören eine Vielzahl von Erkrankungen der Atemwege bzw. der Lunge, die vor allem durch stark zähflüssigen Schleim (Sputum) charakterisiert sind:

  • akute und chronische Reizzustände der Luftwege
     
  • Entzündungen wie:
    - Nebenhöhlenentzündung
    - Rachenschleimhautentzündung
    - Luftröhrenentzündung
    - Bronchitis
    - Bronchiolitis
    - Lungenentzündung
    - Pseudokrupp (virale Entzündung des Kehlkopfes verbunden mit Husten und Atemnot)
    - Asthma bronchiale
    - Bronchiektasen (Ausweitungen der Bronchien)
    - Abszesse (Eiteransammlung in einem Gewebshohlraum)
    - Atelektasen (nicht belüfteter Lungenbereich infolge kollabierter Lungenabschnitte)
     

Tacholiquin® kann auch immer dann eingesetzt werden, wenn die Selbstreinigungsfunktion der Atemwege gestört ist:

  • Atmungsbehinderung nach Operationen
  • Myasthenie (Erkrankung des Nervensystems verbunden mit Muskelschwäche)
  • Luftröhrenschnitt
  • Störung des Bewusstseins
  • nach Bestrahlungen

Kleinkinder ab 3 Monaten, Kinder und Erwachsene profitieren von diesem Präparat, das rein physikalisch wirkt, ohne die physiologischen Verhältnisse an der Schleimhaut zu beeinträchtigen, welches auch der Hauptgrund für das hohe Maß an Verträglichkeit ist.

Tacholiquin® ist sowohl zur Inhalation als auch Instillation geeignet. Zur Inhalation eignen sich handelsübliche Vernebler (bspw. PARIboy). Heißwasserkessel dürfen hingegen keinesfalls verwendet werden.

 

Besonderheiten

Einzigartige Merkmale oder Inhaltsstoffe.

  • Tacholiquin® ist das einzige Präparat, das den Wirkstoff Tyloxapol enthält
  • Einzigartige Vielfalt an Anwendungsgebieten
  • Einzigartige Verträglichkeit
  • Zur Inhalation und Instillation geeignet

Darreichungsformen

Tacholiquin® – Die Darreichungsformen und Dosierungen in der Übersicht.

Alle Details zur exakten Anwendung, Dosierung und den genauen Inhaltsstoffen finden Sie in der verlinkten Packungsbeilage.

 

Tropfen
Dosierung
1% Lösung: Für Kleinkinder ab 3 Monaten, Kinder und Erwachsene geeignet.
20 ml PZN 05591282 (Packungsbeilage)
Tacholiquin 10 x 5 ml
Dosierung
1%-Lösung: Für Kleinkinder ab 3 Monaten, Kinder und Erwachsene geeignet.
10 x 5 ml PZN 0315 777 1 (Packungsbeilage)

Wirkungsweise

Tacholiquin® enthält den aktiven Wirkstoff Tyloxapol.
Tyloxapol ist ein oberflächenaktives Netzmittel bzw. Tensid und wirkt schleimlösend.

Die rein physikalische Wirkung setzt sich aus drei wichtigen Komponenten zusammen:

  • Sekretolyse: Zäher Schleim wird verdünnt und kann leichter abgehustet werden
     
  • Aufroll-Effekt: Schleimbeläge werden an ihrer Basis abgelöst, rollen sich auf und können mittels Flimmerhärchen der Atemwege abtransportiert werden.
     
  • Herabsetzung der Oberflächenspannung bewirkt eine Reduktion der Viskosität des Schleims. Bei Erkrankungen mit Verschleimung der Atemwege ist deren Selbstreinigungsfunktion, welche durch die Tätigkeit der Flimmerhärchen gewährleistet wird, gestört. Tacholiquin® hilft dabei, die normale Arbeit dieser Flimmerhärchen wiederherzustellen.

 

 

Besuchen Sie uns unter www.tacholiquin.de